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Auf der kantonalen Grossbaustelle im Hardwald kam es zu einem spektakulären Diebstahl. Unbekannte Täter entwendeten an zwei Wochenenden insgesamt rund 800 Meter von provisorisch verlegten Stromkabel. Der Gesamtschaden dürfte sich auf 100'000 Franken belaufen.
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Der erste Diebstahl ereignete sich über das Wochenende vom 22. auf den 23. Februar 2025. Entwendet wurden rund 400 Meter eines massiven, orangefarbenen Kabels. Es erstreckte sich entlang des bestehenden Wildschutzzaunes, von der Trafostation Bülach Nord bis hin zur Baustelle Wildtierüberführung und diente der Stromversorgung des betroffenen Bauabschnittes. Besonders brisant: Das Kabel stand unter einer Spannung von 600 Volt und wurde von den unbekannten Tätern dennoch aufgetrennt.
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Das entwendete Kabel wog 4,5 Kilogramm pro Meter, was einem Gesamtgewicht von 1,8 Tonnen entspricht. Das Trennen des Kabels unter Spannung deutet darauf hin, dass die Täter sowohl Fachkenntnisse im Umgang mit Elektrizität als auch logistische Erfahrung besassen, da das Aufwickeln und der Abtransport einer solchen Menge an Material erhebliche Expertise erfordern.
Zahlreiche Stromkabel versorgen die Grossbaustelle mit Energie.
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Die Kantonspolizei Zürich bestätigte den Vorfall auf Anfrage: «Ich kann Ihnen den Diebstahl von ca. 400 m Kupferkabel bestätigen. Zur Täterschaft kann ich aus ermittlungstaktischen Gründen keine Angaben machen.»

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Um die Stromversorgung der betroffenen Baustellenabschnitte wiederherzustellen, musste vergangene Woche während einer Nacht die Strasse durch den Hardwald gesperrt werden, um ein Ersatzkabel zu verlegen und anzuschliessen.

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Zweiter Diebstahl: Täter schlagen erneut zu
Besonders dreist: Vermutlich die gleiche Täterschaft schlug vergangenes Wochenende erneut zu und entwendete nochmals knapp 400 Meter des gleichen Kabels. Der Gesamtschaden für die Baustelle dürfte sich somit auf rund 100'000 Franken.

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Entlang des Wildschutzzauns (rechts von der Fahrbahn) verlaufen provisorisch Stromkabel, die die Baustellenabschnitte mit Energie versorgen.
Zahlreiche Stromkabel versorgen die Grossbaustelle mit Energie.
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Es wird angenommen, dass die Diebe es auf das Kupfer im Kabel abgesehen hatten. Bei einem aktuellen Kupferpreis von 6,85 Franken pro Kilogramm und einem geschätzten Kupferanteil von 80 Prozent könnten sie auf dem Schrottmarkt für beide Diebstähle etwa 20'000 Franken erzielen.

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